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    FAQ

    Zu den folgenden Themengebieten stellen wir Ihnen weiterführende Informationen zur Verfügung.
    Falls Sie keine passende Antwort auf Ihre Frage finden, helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter.
    Per Telefon, Email, Fax oder direkt Vorort.

    • Mikroskopie
    • Lichttechnik
    • Kameratechnik
    • Software


    Mikroskopie

    Beim Zoomen bleibt das Bild nicht im Fokus
    Fokussieren Sie das Bild zuerst auf der höchsten Zoomeinstellung. Wird anschließend der Zoom reduziert, muß das Bild scharf bleiben.

    Warum sehe ich durch die Okuklare nicht den selben Bildauschnitt wie auf dem Bildschirm?  
    Das Bild das auf die Kamera trifft wird normalerweise vor den Okularen ausgekoppelt (Videoport). Um das selbe Bild durch die Okulare wie auf dem Bildschirm zu sehen, ist es erforderlich, dass die Okulare die identische Vergrößerung wie die Nachvergrößerung (siehe Kapitel Kameratechnik) besitzen. Dies ist meist schwer zu realisieren, deshalb können die beiden Bilder nur angenähert werden.  

    Warum ist bei meinem Stereomikroskop das Bild nicht über die ganze Fläche scharf?
    Dieser Effekt tritt bei Mikroskopen auf, die nach dem Greenough Prinzip hergestellt wurden. Bei solchen Geräten sind die Strahlengänge der Okulare um 14° zueienander geneigt. D.h. die Strahlengänge weichen um 7° von der Senkrechten ab. Bei höheren Vergrößerungen wird diese Eigenschaft sichtbar und ist kein Fehler, sondern Bauart bedingt. Dieser Effekt ermöglicht das sogenannte Stereosehen.  

    Wie berechne ich die Vergrößerung meines Mikroskopes?
    Die Formel lautet: Vorsatzlinse(Objektiv) x Zoomfaktor(Mikroskopkörper) x Okularvergrößerung

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    Lichttechnik

    Welche Beleuchtung benötige ich für meine Optik?
    Diese Frage läßt sich nicht generell beantworten und hängt von der Aufgabenstellung ab. Oftmals läßt sich diese Frage nur durch einen Test beantworten. Es existieren vier unterschiedliche Beleuchtungsarten:
    -Koaxial (Licht durch den Strahlengang der Optik)
    -Auflicht (Licht in Richtung der Optik, z.B. Ringlicht)
    -Seitenlicht (Licht im flachen Winkel, zB. 45° zur Optik).
     Ein Spezialfall ist bei 90°. Diese Beleuchtungsart wird Dunkelfeld genannt. Hier treten Kanten (Vertiefungen/Erhebungen) besonders stark hervor.
    -Durchlicht (Licht entgegengesetzt der Optik)  
    Hinweis: die meistverwendeten Beleuchtungen sind Ringleuchten (Auflicht).

    Was ist ein Polfilter?
    Ein Polfilter (Polarisationsfilter) ist eine Scheibe aus Glas oder Kunststoff auf der feine, paralelle Linien aufgebracht sind. Treffen Lichtwellen auf einen Polfilter gehen nur die Wellen hindurch, die parallel zu den Linien auf dem Polfilter verlaufen. In der Mikroskopie werden immer zwei Polfilter zwischen Lichtquelle und Sensor eingesetzt. Um unerwünschte Reflexe zu beseitigen, werden die beiden Polfilter gegeneinander verdreht. Die größte Reflexminderung erhält man, wenn die beiden Filter im 90Grad Winkel zueinander stehen.   
    Hinweis: außer dem oben beschriebenen liniaren Polfilter gibt es Polfilter bei denen die Linien kreisförmig (zirkular) aufgetragen sind.

    Soll ich für meine Applikation Dauerlicht oder Blitzbetrieb verwenden?
    Dauerlicht wird immer dann verwendet wenn sich der Prüfling in Ruhe befindet. Blitzbetrieb ist bei bewegten Prozessen vorzuziehen. Wird die Szene "geblitzt", wird die Bewegungsunschärfe elimiert, da die Kamera nur für einen kurzen Moment etwas "sieht". Die Blitzdauer richtet sich nach der Geschwindigkeit des Prüflings und liegt im Mikro- bzw. Millisekundenbereich.

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    Kameratechnik

    Was ist ein C-Mount?
    Der C-Mount Anschluß ist die mechanische Schnittstelle zwischen einer Kamera und einer Optik (Objektiv, Mikroskop usw.). Definiert wird der Gewindedurchmesser (1 Zoll) und der Abstand zwischen Gewinde und dem Bildsensor (17,5mm). Eine Variante des C-Mount ist der CS-Mount Anschluß. Hier beträgt der Abstand zum Sensor nur 12,5mm. Soll eine CS-Mount Kamera mit einem C-Mount Objektiv verwendet werden, wird zur Überbrückung ein 5mm Distanzring eingesetzt.

    Welche Vergrößerung sehe ich auf dem Bildschirm?
    Die Gesamtvergrößerung eines Systems wird berechnet mit
    Optische Vergrößerung x Nachvergrößerung
    Optische Vergrößerung, siehe Kapitel Mikroskopie.
    Die Nachvergrößerung ergibt sich aus der Monitordiagonalen dividiert durch die Diagonale des Kamerasensors.
    Beispiel:
    - Optische Vergrößerung eines Mikroskopes (ohne Okulare) =  10x
    - Kamera 1/2"(8mm)  und Monitor 17"(432mm), Nachvergrößerung = 432mm / 8mm = 54x
    Gesamtvergrößerung = 10 x 54 = 540x

    Warum bieten Sie nur Kameras bis 2 Megapixel an?
    Für die Bildqualität ist die Güte der Optik wichtiger als die Auflösung der Kamera. Die Kamera ist das letzte Glied in der Kette der Bildaufnahme. Ist die Optik nicht hochwertig genug, kann die Kamera dieses Manko nicht mehr ausgleichen. Bei einer 2 Megapixel Kamera und einem hochauflösendem Monitor kann man noch das komplette Videobild sehen ohne das Bild scrollen zu müssen. Ein weiterer, wichtiger Grund ist die Limitierung der Bildwiederholfrequenz. Eine USB Kamera mit 2Megapixel (1600x1200) kann noch 10 Bildern/Sekunde dargestellen. Damit ist gewährleistet, dass das Bild auf dem Bildschirm beim Fokussiern und Zoomen relativ flüssig dargestellt wird. Bei noch höheren Auflösungen geht die Bildwiederholfrequenz rapide zurück.
       
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    Software

    Meine VIS Software funktioniert nur im Demomodus

    Ohne Anschluß des Kopierschutzsteckers laufen alle VIS Programme nur im Demo-Modus. Wenn Sie einen USB-Kopierschutzstecker erhalten haben, ist eine Treiberinstallation ist nicht erforderlich. Ältere VIS Versionen besitzen einen Kopierschutzstecker für die Druckerschnittstelle, in diesem Fall müssen Treiber installiert werden.

    Beim Aufruf des Livebildes erhalte ich eine Fehlermeldung
    Stellen Sie sicher, dass die Treiber für Ihre USB-Kamera (DFC) bzw. den USB-Videokonverter installiert sind.  

    Beim Aufruf des Livebildes erhalte ich keine Fehlermeldung aber der Videobereich bleibt schwarz
    Stellen sie sicher, dass die Analogkamera die erforderliche Betriebsspannung über das Steckernetzteil erhält und das Videokabel mit dem USB-Videokonverter bzw. mit der Videokarte verbunden ist.

    Beim Speichern des Livebildes erhalte ich eine Fehlermeldung
    Stellen sie sicher, dass Sie die Berechtigung zum Ändern, Löschen und Speichern von Dateien besitzen, Ihr Administrator kann Ihnen dabei sicher helfen.  

    Die ermittelten Messwerte sind nicht korrekt
    Wenn die Kalibrierungen korrekt ausgeführt wurden besteht die Möglichkeit, dass die aktuelle Kalibrierung nicht zur eingestellten Vergrößerung passt.      

    Warum ist das Videobild nicht so groß wie mein Bildschirm?
    Die eingesetzte Kamera liefert, egal bei welcher Windows Auflösung, immer die gleiche Anzahl an Pixeln. Wenn z.B. Windows auf 1280x1024 Pixeln eingestellt wurde und eine DFC-31 Kamera mit 1024x768 Pixeln betrieben wird, kann auf der restlichen Fläche (horizontal: 1280 – 1024) kein Videobild dargestellt werden. Um eine formatfüllend Darstellung der VIS Programmoberfläche zu erhalten, sollte gemäß dem obigen Beispiel, die Windows Auflösung auf 1024x768 eingestellt werden.

    Wie genau kann ich mit der VIS Software messen?
    Die Messgenauigkeit in der Bildverarbeitung ist keine absolute Größe sondern immer relativ, bezogen auf die Vergrößerung(Sehfeld). Der wichtigste Faktor für die Messgenauigkeit ist die Auflösung der Kamera. Als Faustformel gilt: Sehfeld dividiert durch Auflösung der Kamera.
    Beispiel:
    Sehfeld horizontal: 10mm
    Kameraauflösung horizontal: 1024Pixel
    Auflösung = 10 / 1024 = 9,76µm
    Hinweis: die Auflösung ist für beide Achsen identisch
     
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